Atmosphäre und Akustik.

150 weinrot gepolsterte Stühle, eine edle Wandvertäfelung in hellem Ahorn, die wunderschön restaurierte historische Stuckdecke – bereits optisch präsentiert sich der Kleine Konzertsaal als kulturelles Schmuckstück.

Die zwei Seitenflügel neben der Bühne und die Glasdecke über dem Auditorium verleihen dem Raum Weite und Freiheit.

Die erweiterbare Bühne bietet so Platz für bis zu vierzig Musikerinnen und Musiker, also für die klassische Kammerorchester-Besetzung.

 

Aber seine wahre Größe offenbart der Saal, wenn die ersten Töne erklingen: in einer einzigartigen Akustik.

Der Konzertsaal überzeugt durch sein ausgewogenes, transparentes Klangbild und vermittelt einen Raumeindruck, bei dem sich die Zuhörerinnen und Zuhörer akustisch in das Geschehen einbezogen fühlen. Hier hört man mit Genuss zu.

Dies ist vor allem der Mitarbeit von Prof. Dr. Jens Blauert von der Ruhr-Universität Bochum zu verdanken.

Der weltweit mehrfach ausgezeichnete Wissenschaftler mit dem Spezialgebiet „Räumliches Hören“ wendet seine Erkenntnisse bereits seit vielen Jahren als raumakustischer Berater an.

Die Nachhallzeit entspricht derer renommierter internationaler Häuser.